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der Ubootkameradschaft Kiel e.V.

Mitgliederversammlung 2017

Am Dienstag, dem 21. März 2017, fand im Restaurant im Haus des Sports in Kiel die Mitgliederversammlung 2017 der Ubootkameradschaft Kiel e.V. (UK-Kiel) statt. Leider war erneut nur eine überschaubare Zahl von Mitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt.

Kurz nach 18:00 Uhr eröffnete der Vorsitzende der UK-Kiel, Joachim Reuter, die Sitzung, begrüßte die Teilnehmer und stellte die Beschluss­fähigkeit der Versammlung fest. Anschließend wurde zunächst mit einer Schweigeminute den im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitgliedern der Kameradschaft gedacht.

Daran anschließend folgten die Berichte des Vorstands. Zunächst hatte der Vorsitzende, Joachim Reuter, das Wort. Er hob u.a. hevor, dass sich die UK-Kiel sich nach wie vor in einem guten, stabilen Zustand befindet. Zwar sei die Mitgliederzahl – wie erwartet – weiter gesunken, es konnten aber auch neue Mitglieder gewonnen werden, darunter auch aktive Ubootfahrer. Joachim Reuter gabt bekannt, dass er aus persönlichen Gründen nicht noch einmal für das Amt des Vorsitzenden der UK-Kiel kandidieren wird und bedankte sich bei den anderen Vorstandsmitgliedern für ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Der 2. Schriftwart, Eberhard Mayr,  trug in Vertretung der erkrankten 1. Schriftwartin, Petra Löser, deren Bericht vor. Aktuell hat die UK-Kiel 160 Mitglieder. Das bedeutet leider einen Rückgang um 13 Mitglieder (7,5 %) im Vergleich zum Vorjahr. Das jüngstes Mitglied der UK ist 33 Jahre alt und das älteste Mitglied 97 Jahre. Das Durchschnittsalter der UK-Mitglieder beträgt zurzeit 69 Jahre. Die Altersverteilung ist dabei­ wie folgt:

  • 91 - 100 Jahre: 15 Mitglieder
  • 81 - 90 Jahre:   16 Mitglieder
  • 71 - 80 Jahre:   51 Mitglieder
  • 61 - 70 Jahre:   35 Mitglieder
  • 51 - 60 Jahre:   21 Mitglieder
  • 41 - 50 Jahre:   15 Mitglieder
  • 31 - 40 Jahre:    7 Mitglieder

Von den 160 Mitgliedern sind 151 männlich und 7 weiblich. 109 sind aktive und ehemalige Ubootfahrer, davon 15 ehemalige Ubootfahrer der Kriegsmarine.

Es folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Kassenwarts, Heinz Thois. Dabei konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, dass die Finanzen der UK-Kiel dank der gewohnt professionellen Kassenführung in bestem Zustand sind, was nachfolgend auch von den Kassenprüfern bestätigt wurde.

Im Bericht des 2. Kassenwarts, Uwe Dahmke, wurde ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Spenden am U-Boot-Ehrenmal gegeben.

Nach den Berichten der Kassenwarte kamen die Kassenprüfer zu Wort. Der 1. Kassenprüfer, Reinhard Säwert, bestätigte eine korrekte und sorgsame Führung der Finanzen und beantragte die Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Nach der Vorstellung des Haushaltsplans 2017 durch den 1. Kassenwart und der Genehmigung durch die Versammlung­, folgte satzungsgemäß die Neuwahl folgender Vorstandsmitglieder:

  • Vorsitzender
  • 1. Kassenwart
  • 1. Schriftwart

Als neuer Vorsitzender wurde aus der Versammlung KptzS a.D. Rupert­ Bischoff vorgeschlagen. Rupert Bischoff erklärte seine Bereitschaft, das Amt für eine Wahlperiode zu übernehmen. Aus dem Kreis der Anwesenden kamen keine weiteren Wahlvorschläge für die drei Vorstandspositionen. Daraufhin wurden Rupert Bischoff, Heinz Thois und Petra Löser einstimmig gewählt. Alle Genannten nahmen die Wahl an (die krankheitsbedingt abwesende 1. Schriftwartin Petra Löser hatte vorher ihr Einverständnis erklärt).

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" hat zunächst Heinz Potrafki über den aktuellen Stand des Umbaus des Betreuungsgebäudes am U-Boot-Ehrenmal und über die Pläne für ein neues Beleuchtungskonzept für das U-Boot-Ehrenmal berichtet. Anschließend hat Karl Schmeink, stellvertretender Vorsitzende und Webmaster, einen Überblick über die neue Website der Ubootkameradschaft und über die neuen
IT-Sicherheitsmaßnahmen zu Abwehr von Hackerangriffen gegeben.

Das Protokoll der Versammlung kann von Mitgliedern der UK-Kiel beim 2. Schriftwart angefordert werden:
Eberhard Mayr, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenaufruf der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort

Seit 1994 wird das Ehrenmal zum Gedenken an die gefallenen und im Dienst ums Leben gekommenen Ubootfahrer von zwei Positionen aus flächig mit vier großen Scheinwerfern angestrahlt. Der auf der Stele befindliche Adler steht dabei im Fokus, er wird von schräg unten angestrahlt. Dabei erhält der obere Teil der Stele etwas Licht, der untere Teil bleibt unbeleuchtet. Die seitlichen Ehrenhallen werden nicht beleuchtet. Durch die frontale Anstrahlung wirkt der in seinen Konturen relativ fein gearbeitete Adler flach und unspektakulär. Die aktuelle Beleuchtung wird der historischen Bedeutung des Ehrenmals nicht gerecht. Die verwendete Technik mit den großen Scheinwerfern ist nicht mehr zeitgemäß und wegen der hohen Stromkosten auch unwirtschaftlich. Die Stiftungsgremien haben daher einen Lichtexperten in Zusammenarbeit mit der Firma Philipps zur Erstellung eines neuen modernen Lichtkonzeptes beauftragt, welches kostenfrei erstellt wird.

Das neue Lichtkonzept sieht vor,

  1. sowohl die Stele als auch den darauf thronenden Adler und
  2. das seitliche Mauerwerk zwischen Stele und Ehrenhallen und
  3. die Ehrenhallen dezent anzustrahlen, um alles auch bei Dunkelheit als eine Einheit sichtbar zu machen.

Die Verbindung zwischen der Stele und den seitlichen Ehrenhallen wird mit Hilfe von Bodeneinbaustrahlern realisiert. Die durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten erzeugten Kon traste unterstreichen die monumentale Wirkung des U-Boot-Ehrenmals.

Die Kosten für das neue Beleuchtungskonzept sind noch nicht ermittelt, aber der Betrag wird aus dem jährlichen Etat der Stiftung nicht zu leisten sein, zumal die beiden Einnahmequellen der Stiftung - Spenden und Renditen aus dem Stiftungskapital - sehr rückläufig sind.

Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort würde sich freuen, wenn ein Teil der Kosten durch einmalige Spenden finanziert werden könnte.

Unabhängig von den Kosten für eine neue Beleuchtung wird es für die Stiftung immer schwieriger, den ausgezeichneten Pflegezustand der Anlage zu erhalten, da in Niedrigzins-Zeiten kaum noch Erträge aus dem Stiftungsvermögen zu erzielen sind. Die Stiftung ist vermehrt auf Spenden und somit auch Ihre Unterstützung angewiesen. Daher weisen wir heute einmal auf die Form von Erbschafts-, Kondolenz- und Trauerspenden hin. Immer häufi ger wird in Todesanzeigen und Trauerbriefen der Wunsch der verstorbenen Person nach einer Spende anstelle von Blumen oder Kränzen zum Ausdruck gebracht. So wäre es möglich, im Rahmen einer Erbschafts-, Kondolenz- oder Trauerspende den Erhalt des U-Boot-Ehrenmal Möltenort zu unterstützen.

Die Kontonummer der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort lautet:

Kieler Volksbank eG
IBAN: DE49 2109 0007 0090 1702 02
BIC: GENODEFIKIL

Wer die Beleuchtung durch eine Spende unterstützen möchte, bitte unter Verwendungszweck „BELEUCHTUNG“ angeben.

Danke für Ihre Unterstützung.
Der Vorstand der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort

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Umbau des Betreuungsgebäudes am U-Boot-Ehrenmal

Seit Oktober 2016 wird das Betreuungsgebäude am U-Boot-Ehrenmal im Auftrag des Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. erneuert und erweitert. Die Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein des Volksbundes wird von Kiel in das umgebaute und erweiterte Beteuungsgebäude am Ehrenmal umziehen. Das Gebäude wird neben dem Bereich des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, einen Gemeinschaftsraum enthalten, der vom Volksbund und der Ubootkameradschaft Kiel (UK-Kiel) gemeinsam genutzt werden wird. Weiterhin werden natürlich eine kleine Küche und Toiletten vorhanden sein. Das Gebäude soll ein Gründach erhalten, damit es sich noch besser und unauff älliger in die Landschaft einfügt.

Die schon länger geplanten Arbeiten konnten leider erst im Oktober beginnen, da man in der Touristik-Saison nicht die Strand- und Promenadenbesucher durch Baustellenverkehr stören wollte.

Das gesamte bestehende und bisher von der Ubootkameradschaft Kiel genutzte Betreuungsgebäude mit Messeraum, Umkleideraum und Geräteraum wurde bis auf die Außenmauern vollständig entkernt und wird gegenwärtig, inklusive einer Erweiterung und eines neuen Daches, umgebaut.

In insgesamt drei außerplanmäßigen Arbeitseinsätzen hatte zuvor die Ubootkameradschaft Kiel die Räume ausgeräumt und den überwiegenden Teil der Dekorationsgegenstände bei der Gemeinde Heikendorf für die Zeit der Bauphase einlagern lassen. Beim letzten dieser Arbeitseinsätzen im November, wie auch für die Gedenkstunde zum Vorlkstrauertag, musste der Ausstellungspavillon des VDU als Wetterschutz genutzt werden, da das Betreuungegebäude bereits entkernt war.

Für die Gerätschaften für Arbeitseinsätze am Ehrenmal wurde in der Nähe des Gebäudes ein neuer Geräteschuppen aufgebaut, in den beim zweiten außerplanmäßigen Arbeits- einsatz der UK-Kiel bereits alle noch brauchbaren Materialien umgeräumt wurden. Auch der Geräteschuppen soll ein Gründach erhalten.

Der komplette Umbau des Gebäudes soll im Frühjahr 2017 abgeschlossen werden.

Das neue Mobiliar für den Gemeinschaftsraum wird von der Ubootkameradschaft Kiel beschafft und der Raum wird mit den eingelagerten Dekorationsobjekten der UK-Kiel neu ausgestaltet. Für die Nutzung des Raumes für Vorträge hat der Volksbund den Einbau einer herunterziehbaren Leinwand und eines Beamers vorgesehen.

Weiterhin plant der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dessen Mitarbeiter ja nun zu den Geschäftszeiten stets am Ehrenmal vor Ort sein werden, an einem festen Wochentag für Touristen und andere interessierte Besucher Führungen durch das U-Boot-Ehrenmal anzubieten.

Karl Schmeink

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