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der Ubootkameradschaft Kiel e.V.

Tag der offenen Tür am U-Boot-Ehrenmal

Am 22. Juni 2019 (1. Kieler Woche Samstag) wird am U-Boot-Ehrenmal von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein "Tag der offenen Tür" stattfinden.

Anlass ist "100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." und "100 Jahre Ubootkameradschaft Kiel e.V.".

Tag der offenen Tür am U-Boot-Ehrenmal

PROGRAMM:

Informationsstände:
- Ubootkameradschaft Kiel e.V. (UK-Kiel)
- Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU)

- Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort
- Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
- Deutsche Marine / 1. Ubootgeschwader
- Deutscher Marinebund e.V. (DMB)

Führungen durch das Ehrenmal
Geplante Zeiten: 11:00, 12:00, 13:00, 15:00 Uhr. Ankündigung durch Aushang auf dem Gelände.

Film/Bilder zur Geschichte des Ehrenmals

Vorträge
(Dauer jeweils ca. 30 Minuten)

Verkauf von Bratwurst vom Grill und Getränken

...und natürlich die Gelegenheit, an der schönsten Stelle der Kieler Förde den Beginn der Kieler Woche hautnah zu erleben!

Um 14:00 Uhr findet im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ eine Baumpflanzung mit Ansprachen aus Anlass des 100-jährigen Bestehens von Volksbund und Ubootkameradschaft Kiel statt.

Anschließend gibt der Shantychor „De Brummelbuttjes“ aus Heikendorf ein Platzkonzert am Ehrenmal.

Siehe auch den Eintrag im Kieler Woche Programm.

Hinweis: Am Ehrenmal stehen nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Man kann aber ggf. auf den (kostenfreien) Großparkplatz „Am Heidberg“ ausweichen oder öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Fördefährlinie F1) nutzen. 


Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Heute hat der Volksbund über 310.000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund zu etwa 70 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

Gegründet wurde die gemeinnützige Organisation am 16. Dezember 1919 - aus der Not heraus. Die noch junge Reichsregierung war weder politisch noch wirtschaftlich in der Lage, sich um die Gräber der Gefallenen zu kümmern. Diese Aufgabe übernahm der Volksbund, der sich als eine vom ganzen Volk getragene Bürgerinitiative verstand.

Im Rahmen von bilateralen Vereinbarungen erfüllt der Volksbund heute seine Aufgabe in Europa und Nordafrika. Er betreut heute 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere tausend ehrenamtliche und rund 560 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der Organisation­.


Die Ubootkameradschaft Kiel e.V. und die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort

Die Ubootkameradschaft Kiel e.V. ist die Nachfolgeorganisation der am 29. November 1919  als nicht eingetragener Verein gegründeten „U-Boot-Kameradschaft Kiel“ und wurde am 8. Dezember 1927 in das Vereinsregister der Stadt Kiel eingetragen. Die Ubootkameradschaft Kiel ist aktuell die größte der im Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU) organisierten lokalen oder bootsbezogenen Ubootkameradschaften. Sie verfolgt den Zweck der Zusammenführung ehemaliger und aktiver Ubootfahrer, unabhängig von parteipolitischer, weltanschaulicher und religiöser Bindung. Um die Pflege und Erhaltung des U-Boot-Ehrenmal Möltenort dauerhaft sicherstellen zu können, entschloss sich die Ubootkameradschaft Kiel im Jahre 1975, die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort  zu gründen.

Die Stiftung finanziert ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden und verfolgt das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Ubootkameradschaft Kiel, dem Verband Deutscher Ubootfahrer, der Gemeinde Heikendorf, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie dem 1. Uboot­geschwader der Deutschen Marine, die Pflege des U-Boot-Ehrenmals­ sicherzustellen. Darüber hinaus beteiligt sie sich - im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten - an der baulichen Unterhaltung der Anlage.

Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und Zuwendungen an sie sind steuerbegünstigt. Neben dem Engagement ehemaliger und aktiver Ubootfahrer sorgt ein zwischen der Gemeinde Heikendorf und der Stiftung geschlossener Vertrag sowie mehrere der jährlich von der Ubootkameradschaft Kiel veranstalteten Arbeitseinsätze für den stets sauberen und gepflegten Zustand der Ehrenmal Anlage.


 

Mitgliederversammlung 2019

Am 19. März 2019 hat im Restaurant im Haus des Sports in Kiel die Mitgliedversammlung der Ubootkameradschaft Kiel e.V. stattgefunden.

Nach der Begüßeung der Anwesenden Mitglieder der UK durch den Vorsitzenden Rupert Bischoff wurd zunächst der im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht.

Im Rahmen seines Berichts bedenkte sich Rupert Bischoff bei den anderen Vorstandsmitgliedern für die erfolgreiche Zusammenarbeit und ging u.a. auf die gemeinsam duchgeführen Veranstaltungen ein. Die Beteiligung an den Arbeitseinsätze am U-Boot-Ehrenmal und am Labskausessen, dem Sommerfest und dem Grünkohlessen der UK war durchaus zufriedenstellend.

Die Schriftwartin Petra Löser ging in ihrem Vortrag näher auf die Mitgliederentwicklung der UK ein: Die Mitgliederzahl der UK hat ein Minus von 5,2% seit der letzten Mitgliederversammlung zu verzeichnen. Die UK-Kiel hatte zum Stichtag 146 (Vorjahr: 154) Mitglieder. Das Durchschnittsalter beträgt 69,5 (Vorjahr: 69,3) Jahre.

Der Kassenwart Heinz Thois stellte den Jahresabschluss 2018 mit Bestand, Einnahmen und Ausgaben im Detail vor. Er ist mit der Zahlungsmoral der Mitglieder zufrieden. 2018 hat er nur 4-5 Mahnungen verschicken müssen.

Der Webmaster und stellvertretende Vorsitzende Karl Schmeink erläuterte, dass die UK-Kiel seit Mitte 2003 online ist und die Website inzwischen mehrfach hinsichtlich Layout und Softwarebasis überwarbeitet wurde. Sie ist inzwischen für PCs, Tablet-PCs und Smartphons geeignet.

Der 1. Kassenprüfer, Reinhard Säwert berichtet, dass die Kasse sehr korrekt geführt ist. Der 2. Kassenprüfer Joachim Reuter bestätigt ebenfalls, dass die Kasse transparent, belegt und erklärbar geführt wurde. Joachim Reuter beantragt die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung erfolgt einstimmig bei Enthaltung der anwesenden Vorstandsmitglieder.

Der Haushaltsplan 2019 wurde nach Vortrag und Erläuterung durch den Kassenart Heinz Thois, von den Anwesenden einstimmig genehmigt.

Für die Wahl des 1. Vorsitzenden übernahm Michael Setzer die Wahlleitung und die weiteren zu wählenden Positionen übernahm dann Rupert Bischoff die Wahlleitung.

Folgende Vorstandsmitglieder standen zur Wahl:

  1. Vorsitzender - Vorschlag: Wiederwahl von Rupert Bischoff
  2. Schriftwart - Vorschlag: Wiederwahl von Petra Löser
  3. Kassenwart - Vorschlag Wahl von Oliver Söncksen

Es gab aus dem Kreis der Anwesenden keine weiteren Wahlvorschläge. Eine geheime Abstimmung wurde nicht gewünscht. Daraufhin wurden Rupert Bischoff, Petra Löser, und Oliver Söncksen einstimmig, bei jeweils eigener Enthaltung, gewählt. Alle Genannten nahmen die Wahl an. Der Posten des 2. Schriftwartes ist bis auf weiteres vakant, da sich niemand bereit erklärt hat diesen Posten zu übernehmen. Als Beisitzer wurden gewählt: Monika Mayr (versenden der Geburtstagskarten) und  Heinz Thois (Festwart).

Ahl eines neuen Ersatzkassenprüfers: Der bisherige 1. Kassenprüfer, Reinhardt Säwert gibt den Posten ab, der bisherige 2. Kassenprüfer, Joachim Reuter, wird erster Kassenprüfer und der bisherig  Ersatzkassenprüfer, Dieter Pahmeyer, zweiter Kassenprüfer. Zum Ersatzkassenprüfer wird einstimmig Reinhardt Säwert gewählt. Er nimmt die Wahl an.

Gegen 19.00 Uhr wurde die Mitgliederversammlung dann vom Vorsitzenden beendet.

Umbau des Betreuungsgebäudes am U-Boot-Ehrenmal

Seit Oktober 2016 wird das Betreuungsgebäude am U-Boot-Ehrenmal im Auftrag des Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. erneuert und erweitert. Die Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein des Volksbundes wird von Kiel in das umgebaute und erweiterte Beteuungsgebäude am Ehrenmal umziehen. Das Gebäude wird neben dem Bereich des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, einen Gemeinschaftsraum enthalten, der vom Volksbund und der Ubootkameradschaft Kiel (UK-Kiel) gemeinsam genutzt werden wird. Weiterhin werden natürlich eine kleine Küche und Toiletten vorhanden sein. Das Gebäude soll ein Gründach erhalten, damit es sich noch besser und unauff älliger in die Landschaft einfügt. Die schon länger geplanten Arbeiten konnten leider erst im Oktober beginnen, da man in der Touristik-Saison nicht die Strand- und Promenadenbesucher durch Baustellenverkehr stören wollte. Das gesamte bestehende und bisher von der Ubootkameradschaft Kiel genutzte Betreuungsgebäude mit Messeraum, Umkleideraum und Geräteraum wurde bis auf die Außenmauern vollständig entkernt und wird gegenwärtig, inklusive einer Erweiterung und eines neuen Daches, umgebaut. In insgesamt drei außerplanmäßigen Arbeitseinsätzen hatte zuvor die Ubootkameradschaft Kiel die Räume ausgeräumt und den überwiegenden Teil der Dekorationsgegenstände bei der Gemeinde Heikendorf für die Zeit der Bauphase einlagern lassen. Beim letzten dieser Arbeitseinsätzen im November, wie auch für die Gedenkstunde zum Vorlkstrauertag, musste der Ausstellungspavillon des VDU als Wetterschutz genutzt werden, da das Betreuungegebäude bereits entkernt war. Für die Gerätschaften für Arbeitseinsätze am Ehrenmal wurde in der Nähe des Gebäudes ein neuer Geräteschuppen aufgebaut, in den beim zweiten außerplanmäßigen Arbeits- einsatz der UK-Kiel bereits alle noch brauchbaren Materialien umgeräumt wurden. Auch der Geräteschuppen soll ein Gründach erhalten. Der komplette Umbau des Gebäudes soll im Frühjahr 2017 abgeschlossen werden.

Das neue Mobiliar für den Gemeinschaftsraum wird von der Ubootkameradschaft Kiel beschafft und der Raum wird mit den eingelagerten Dekorationsobjekten der UK-Kiel neu ausgestaltet. Für die Nutzung des Raumes für Vorträge hat der Volksbund den Einbau einer herunterziehbaren Leinwand und eines Beamers vorgesehen. Weiterhin plant der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dessen Mitarbeiter ja nun zu den Geschäftszeiten stets am Ehrenmal vor Ort sein werden, an einem festen Wochentag für Touristen und andere interessierte Besucher Führungen durch das U-Boot-Ehrenmal anzubieten. Karl Schmeink

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Mitgliederversammlung 2018

Am Dienstag, dem 20. März 2018, fand im Restaurant im Haus des Sports in Kiel die Mitgliederversammlung 2018 der Ubootkameradschaft Kiel e.V. (UK-Kiel) statt. Leider waren insgesamt nur 11 (!) Kameraden der Einladung gefolgt.
Um 18:05 Uhr eröffnete Rupert Bischoff­, Vorsitzender der UK-Kiel, die Sitzung, begrüßte die Teilnehmer und stellte die Beschluss­fähigkeit der Versammlung fest. Anschließend wurde zunächst mit einer Schweigeminute der im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitglieder der Kameradschaft gedacht, deren Namen von Heinz Thois verlesen wurden.
Als nächste Punkt auf der Tagesordnung folgten die Jahresberichte des Vorstands der UK, beginnend mit dem Bericht des Vorsitzenden Rupert­ Bischoff­. Er dankte zunächst allen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit, insbesondere aber Siegmund Mainusch für seine langjährige Arbeit als Festwart. Siegi kann seine Aufgaben aufgrund einer schweren Erkrankung leider nicht fortführen. Weiterhin wies Rupert Bischoff u.a. auf die Aktivitäten der UK im zurückliegenden Jahr hin.

Der Vorsitzende der UK-Kiel trug in Vertretung der 1. Schriftwartin Petra Löser deren Bericht vor. Zum 01.03.2018 hat UK-Kiel 154 Mitglieder. Das bedeutet leider einen Rückgang um 6 Mitglieder (3,75 %) im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahre 2016 betrug der Rückgang übrigens 16 Mitglieder entsprechend 7,5 %. Das jüngste Mitglied der UK ist 34 Jahre alt und das älteste Mitglied 98 Jahre. Das Durchschnittsalter der UK-Mitglieder beträgt zurzeit 69,3 Jahre. Wir haben uns ein wenig verjüngt, denn im Jahre 2016 betrug das Durchschnittsalter noch 70,4 Jahre. Die aktuelle Altersverteilung ist wie folgt:

  • 2 Mitglieder (2,4 %) im Alter bis 35 Jahre (junge Berufstätige)
  • 39 Mitglieder (21,6 %) im Alter von 36 bis 60 Jahre (Berufstätige)
  • 56 Mitglieder (39,4 %) im Alter von 61 bis 75 Jahre (Pensionäre)
  • 57 Mitglieder (36,6 %) im Alter über 75 Jahre (Kriegsgeneration)

Im Anschluss an den Bericht der 1. Schriftwartin folgte der Bericht des Webmasters Karl-Josef Schmeink, der einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklung der Internet- und Facebook-Repräsentanz der UK gab. Seit 2003 haben mehr als 170.000 Nutzer die Internetseite der UK besucht. Seit mehr als 5 Jahren ist die UK-Kiel zudem auch mit einer Informationsseite im "Sozialen Netzwerk" Facebook vertreten.
Es folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Kassenwarts Heinz Thois. Dabei konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, dass die Finanzen der UK-Kiel dank der gewohnt professionellen Kassenführung in bestem Zustand sind, was anschließend auch von den Kassenprüfern bestätigt wurde. Besonders zu erwähnen ist eine einmalige Entnahme aus den Rücklagen in Höhe von 5.000 €, mit der die neue Einrichtung im Gemeinschaftsraum (Messe) im neuen Betreuungsgebäude am U-Boot-Ehrenmal finanziert wurde.

Nach den Berichten des 1. Kassenwarts kamen die Kassenprüfer zu Wort. Der 1. Kassenprüfer Hans Saeger bestätigte eine korrekte und sorgsame Führung der Finanzen und beantragte die Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Nach der Vorstellung des Haushaltsplans 2018 durch den 1. Kassenwart und der Genehmigung durch die Versammlung­, folgte satzungsgemäß die Neuwahl folgender Vorstandsmitglieder:

  • stellvertretender Vorsitzender
  • 2. Schriftwart
  • 2. Kassenwart
  • Webmaster
  • 3 Beisitzer

Es wurde von Rupert Bischoff vorgeschlagen, die bisherigen Amtsinhaber erneut zu wählen. Leider stand Siegmund Mainusch aus gesundheitlichen Gründen für eine erneute Kandidatur als Beisitzer nicht mehr zur Verfügung. Alle anderen der bisherigen Amtsinhaber erklärten ihre Bereitschaft, erneut zu kandidieren. Aus dem Kreis der Anwesenden kamen keine weiteren Vorschläge. In offener Wahl wurden Karl-Josef Schmeink (stellv. Vorsitzender und Webmaster), Uwe Dahmke (2. Kassenwart), Eberhard Mayr (2. Schriftwart), Heinz Potrafki­ (Beisitzer) und Thomas Braun (Beisitzer) von der Versammlung jeweils einstimmig im Amt bestätigt. Die dritte Beisitzer-Position musste leider unbesetzt bleiben.

Es folgte die Wahl eines neuen 2. Kassenprüfers. Joachim Reuter erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen, und wurde einstimmig gewählt.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" hat zunächst Joachim Reuter­ auf das bevorstehende Jubiläum "100 Jahre Torpedoversuchsanstalt" (TVA, heute WTD 71) hingewiesen und angeregt, dass sich die UK-Kiel ggf. an einer Jubiläumsveranstaltung beteiligen solle. Unter den Anwesenden bestand schnell Übereinstimmung, dass die Initiative zu einer solchen Veranstaltung von der WTD 71 ggf. unter Einbindung der Gesellschaft für Wehrtechnik ausgehen müsse und sich eher der VDU als die UK-Kiel daran beteiligen könnte. Heinz Potrafki­ hat anschließend über den aktuellen Stand des geplanten neuen Beleuchtungs- und Ausstellungskonzepts für die Ehrenmal-Anlage berichtet. Zum Abschluss danke Hannes Ewerth im Namen der Mitglieder der UK dem Vorstand für seine Arbeit.

In seinen Schlussworten wies Rupert Bischoff noch einmal auf die dringende Notwendigkeit hin, jüngere Mitglieder der UK für die Mitarbeit im Vorstand zu gewinnen.Wir hoffen, dass sich einige jüngere Kameradinnen und Kameraden angesprochen fühlen und sich für eine Mitarbeit im Vorstand der UK-Kiel begeistern können.

Mitgliederversammlung 2017

Am Dienstag, dem 21. März 2017, fand im Restaurant im Haus des Sports in Kiel die Mitgliederversammlung 2017 der Ubootkameradschaft Kiel e.V. (UK-Kiel) statt. Leider war erneut nur eine überschaubare Zahl von Mitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt.

Kurz nach 18:00 Uhr eröffnete der Vorsitzende der UK-Kiel, Joachim Reuter, die Sitzung, begrüßte die Teilnehmer und stellte die Beschluss­fähigkeit der Versammlung fest. Anschließend wurde zunächst mit einer Schweigeminute den im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitgliedern der Kameradschaft gedacht.

Daran anschließend folgten die Berichte des Vorstands. Zunächst hatte der Vorsitzende, Joachim Reuter, das Wort. Er hob u.a. hevor, dass sich die UK-Kiel sich nach wie vor in einem guten, stabilen Zustand befindet. Zwar sei die Mitgliederzahl – wie erwartet – weiter gesunken, es konnten aber auch neue Mitglieder gewonnen werden, darunter auch aktive Ubootfahrer. Joachim Reuter gabt bekannt, dass er aus persönlichen Gründen nicht noch einmal für das Amt des Vorsitzenden der UK-Kiel kandidieren wird und bedankte sich bei den anderen Vorstandsmitgliedern für ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Der 2. Schriftwart, Eberhard Mayr,  trug in Vertretung der erkrankten 1. Schriftwartin, Petra Löser, deren Bericht vor. Aktuell hat die UK-Kiel 160 Mitglieder. Das bedeutet leider einen Rückgang um 13 Mitglieder (7,5 %) im Vergleich zum Vorjahr. Das jüngstes Mitglied der UK ist 33 Jahre alt und das älteste Mitglied 97 Jahre. Das Durchschnittsalter der UK-Mitglieder beträgt zurzeit 69 Jahre. Die Altersverteilung ist dabei­ wie folgt:

  • 91 - 100 Jahre: 15 Mitglieder
  • 81 - 90 Jahre:   16 Mitglieder
  • 71 - 80 Jahre:   51 Mitglieder
  • 61 - 70 Jahre:   35 Mitglieder
  • 51 - 60 Jahre:   21 Mitglieder
  • 41 - 50 Jahre:   15 Mitglieder
  • 31 - 40 Jahre:    7 Mitglieder

Von den 160 Mitgliedern sind 151 männlich und 7 weiblich. 109 sind aktive und ehemalige Ubootfahrer, davon 15 ehemalige Ubootfahrer der Kriegsmarine.

Es folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Kassenwarts, Heinz Thois. Dabei konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, dass die Finanzen der UK-Kiel dank der gewohnt professionellen Kassenführung in bestem Zustand sind, was nachfolgend auch von den Kassenprüfern bestätigt wurde.

Im Bericht des 2. Kassenwarts, Uwe Dahmke, wurde ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Spenden am U-Boot-Ehrenmal gegeben.

Nach den Berichten der Kassenwarte kamen die Kassenprüfer zu Wort. Der 1. Kassenprüfer, Reinhard Säwert, bestätigte eine korrekte und sorgsame Führung der Finanzen und beantragte die Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Nach der Vorstellung des Haushaltsplans 2017 durch den 1. Kassenwart und der Genehmigung durch die Versammlung­, folgte satzungsgemäß die Neuwahl folgender Vorstandsmitglieder:

  • Vorsitzender
  • 1. Kassenwart
  • 1. Schriftwart

Als neuer Vorsitzender wurde aus der Versammlung KptzS a.D. Rupert­ Bischoff vorgeschlagen. Rupert Bischoff erklärte seine Bereitschaft, das Amt für eine Wahlperiode zu übernehmen. Aus dem Kreis der Anwesenden kamen keine weiteren Wahlvorschläge für die drei Vorstandspositionen. Daraufhin wurden Rupert Bischoff, Heinz Thois und Petra Löser einstimmig gewählt. Alle Genannten nahmen die Wahl an (die krankheitsbedingt abwesende 1. Schriftwartin Petra Löser hatte vorher ihr Einverständnis erklärt).

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" hat zunächst Heinz Potrafki über den aktuellen Stand des Umbaus des Betreuungsgebäudes am U-Boot-Ehrenmal und über die Pläne für ein neues Beleuchtungskonzept für das U-Boot-Ehrenmal berichtet. Anschließend hat Karl Schmeink, stellvertretender Vorsitzende und Webmaster, einen Überblick über die neue Website der Ubootkameradschaft und über die neuen
IT-Sicherheitsmaßnahmen zu Abwehr von Hackerangriffen gegeben.

Das Protokoll der Versammlung kann von Mitgliedern der UK-Kiel beim 2. Schriftwart angefordert werden:
Eberhard Mayr, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenaufruf der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort

Seit 1994 wird das Ehrenmal zum Gedenken an die gefallenen und im Dienst ums Leben gekommenen Ubootfahrer von zwei Positionen aus flächig mit vier großen Scheinwerfern angestrahlt. Der auf der Stele befindliche Adler steht dabei im Fokus, er wird von schräg unten angestrahlt. Dabei erhält der obere Teil der Stele etwas Licht, der untere Teil bleibt unbeleuchtet. Die seitlichen Ehrenhallen werden nicht beleuchtet. Durch die frontale Anstrahlung wirkt der in seinen Konturen relativ fein gearbeitete Adler flach und unspektakulär. Die aktuelle Beleuchtung wird der historischen Bedeutung des Ehrenmals nicht gerecht. Die verwendete Technik mit den großen Scheinwerfern ist nicht mehr zeitgemäß und wegen der hohen Stromkosten auch unwirtschaftlich. Die Stiftungsgremien haben daher einen Lichtexperten in Zusammenarbeit mit der Firma Philipps zur Erstellung eines neuen modernen Lichtkonzeptes beauftragt, welches kostenfrei erstellt wird.

Das neue Lichtkonzept sieht vor,

  1. sowohl die Stele als auch den darauf thronenden Adler und
  2. das seitliche Mauerwerk zwischen Stele und Ehrenhallen und
  3. die Ehrenhallen dezent anzustrahlen, um alles auch bei Dunkelheit als eine Einheit sichtbar zu machen.

Die Verbindung zwischen der Stele und den seitlichen Ehrenhallen wird mit Hilfe von Bodeneinbaustrahlern realisiert. Die durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten erzeugten Kon traste unterstreichen die monumentale Wirkung des U-Boot-Ehrenmals.

Die Kosten für das neue Beleuchtungskonzept sind noch nicht ermittelt, aber der Betrag wird aus dem jährlichen Etat der Stiftung nicht zu leisten sein, zumal die beiden Einnahmequellen der Stiftung - Spenden und Renditen aus dem Stiftungskapital - sehr rückläufig sind.

Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort würde sich freuen, wenn ein Teil der Kosten durch einmalige Spenden finanziert werden könnte.

Unabhängig von den Kosten für eine neue Beleuchtung wird es für die Stiftung immer schwieriger, den ausgezeichneten Pflegezustand der Anlage zu erhalten, da in Niedrigzins-Zeiten kaum noch Erträge aus dem Stiftungsvermögen zu erzielen sind. Die Stiftung ist vermehrt auf Spenden und somit auch Ihre Unterstützung angewiesen. Daher weisen wir heute einmal auf die Form von Erbschafts-, Kondolenz- und Trauerspenden hin. Immer häufi ger wird in Todesanzeigen und Trauerbriefen der Wunsch der verstorbenen Person nach einer Spende anstelle von Blumen oder Kränzen zum Ausdruck gebracht. So wäre es möglich, im Rahmen einer Erbschafts-, Kondolenz- oder Trauerspende den Erhalt des U-Boot-Ehrenmal Möltenort zu unterstützen.

Die Kontonummer der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort lautet:

Kieler Volksbank eG
IBAN: DE49 2109 0007 0090 1702 02
BIC: GENODEFIKIL

Wer die Beleuchtung durch eine Spende unterstützen möchte, bitte unter Verwendungszweck „BELEUCHTUNG“ angeben.

Danke für Ihre Unterstützung.
Der Vorstand der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort

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